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Wagyu & Kobe Beef

Der höchste Rindfleisch-GEnuss

Die Besonderheiten des Wagyu Rinds machen das Fleisch zu einem der teuersten der Welt: Fleisch so zart, dass man kaum Widerstand beim Kauen empfindet, verbindet sich mit einem aromatisch nussigen Geschmack. Diese Eigenschaften machen das Fleisch zu einer Spezialität. Dabei ist das durch feine Fetteinlagerungen durchzogene Muskelfleisch der Grund für dieses Erlebnis auf der Zunge. Wagyu Rinder sind die Rasse mit dem höchsten genetisch bedingten Fettanteil weltweit. Die Untergrenze des Fettgehalts liegt bei 6 BMS, möglich sind bis zu 9 BMS – eine Höchstleistung. Damit nicht genug, das Fleisch besticht durch den höchsten Anteil an ungesättigten Fettsäuren bei Rindfleisch. Doch was ist genau das Geheimnis hinter diesem Fleisch?
Wagyu & Kobe Beef
Die Geschichte eines Arbeitstiers
Die Züchter haben über Jahrhunderte die ursprünglichen Eigenschaften der Rasse bewahrt. Früher war es auf Grund der buddhistischen Lebensweise in Japan das Verspeisen von Rindfleisch unüblich. Bauern setzten ihre Rinder auf Reisfeldern als Arbeitstiere ein. Erst im späten 19. Jahrhundert begannen die Japaner vermehrt Fleisch zu essen. Als die Nachfrage stieg wurden drei Rassen herausgezüchtet: Tantaku Wagyu, Akage Wagyu und Kuroge Wagyu. Zu dieser Zeit war Wagyu Rind außerhalb Japans nicht legal zu beziehen. Die Wege der Rasse trennte sich in der 1990er Jahren. Zu Forschungszwecken wurden einige Rinder in die USA geflogen und untersucht. Die Amerikaner begannen eine eigene Züchtung der Rasse. Diese Nachfolger der Urrasse werden als „Wagyu Style Beef“ deklariert. Die Tiere wurden kaum gekreuzt und besitzen oft eine exakt verfolgbare Blutlinie bis in ihre Heimat. Gerade das Bewahren der Ursprünglichkeit dieser Rasse führt auch heute noch dazu, dass die Tiere den hohen Anteil an Fetteinlagerungen behalten haben. 

Das Original Wagyu Rind kommt immer noch aus Japan. Als Konsequenz auf die räumlich begrenzten Bedingungen auf den Höfen werden die Tiere in Kleingruppen im Stall gehalten. Sie bekommen keine Wachstumshormone gefüttert und unterliegen regelmäßigen Blutkontrollen, um den Gesundheitszustand festzustellen. Auf eine Behandlung der Tiere durch Antibiotika wird verzichtet. Stattdessen liegt der Fokus auf der ausgewogenen Ernährung der Rinder. Diese werden zunächst mit Heu und im den letzten Monaten mit einer speziellen Kraftfuttermischung, hergestellt aus Mais und Weizenkleien, gefüttert. Das im Westen bekannteste Wagyu Fleisch ist das berühmte „Kobe“. Es stammt von Wagyu Rindern, die in der japanischen Region Hyogo geboren, aufgewachsen und geschlachtet wurden. Bis zum Jahr 2012 war der Genuss dieser Gaumenfreude Japanern und Japan-Reisenden vorbehalten. Dann erst lockerte sich ein Exportgesetz und ermöglichte den Züchtern ihr Fleisch zu exportieren. Im Jahr 2014 gab es in Deutschland zwei Händler mit einer Lizenz das original Kobefleisch zu vertreiben. Es gibt immer noch weniger Angebot als Nachfrage, was das Fleisch zu einer hochpreisigen Delikatesse macht. Im Jahr 2015 kommen Sie auch bei uns auf den Geschmack von japanischem Kobe Beef.
Die Aufzucht macht das Fleisch
Das Wagyu Beef im Shop stammt von Wagyu Rindern aus Australien. Diese genießen alle Vorzüge der natürlichen Umgebung des Landes. Die Tiere wachsen auf großen Weideflächen auf. Ihr Auslauf ist buchstäblich unbegrenzt, denn die Wiesen kennen keine Zäune. Unter freiem Himmel können die Rinder ihr gesamtes Leben das angenehme Klima genießen. Neben den ursprünglichen Bedingungen legen die Züchter großen Wert auf eine artgerechte Aufzucht ohne Hormone. Die Tiere ernähren sich von natürlichem Futtervorkommen. In den letzten 100 Tagen werden die Rinder unter freiem Himmel gemästet. Dabei füttern die Farmer eine Futtermischung aus Mais, Getreide und Heu.
Original Japanisches Kobe Filet Steak
Wagyu Entrecôte Steak
Die perfekte Zubereitung
Es gibt unterschiedliche Vorlieben, wie das Wagyu Fleisch zubereitet wird. Im Westen lieben Kenner das Steak aus Wagyu Fleisch. In der eigenen Küche sollte das Fleisch vor der Zubereitung ca. 1 Stunde bei Zimmertemperatur lagern. Das Stück in Butterschmalz auf mittlerer Hitze anbraten und die Fetteinlagerungen schmelzen dahin. Im Anschluss das Steak im Ofen bei 80°C fertig garen. Das Geheimnis: Der Geschmack ist optimal, wenn das Fleisch durch ist. Erst dann verbindet sich das Fett mit dem Fleisch vollständig und die Aromen können sich voll entfalten. 

Wem ein ganzes Stück dieser Zartheit zu viel ist, braucht keine Angst haben ein Banause zu sein. Die Japaner genießen das Fleisch in dünnen Scheiben. Diese werden entweder in Brühe kurz gegart oder auf einem heißen Stein gebraten. Was Ihnen auch lieber ist, der Geschmack wird Sie beeindrucken.Bei der Zubereitung zu Hause sollte das Steak zunächst 1 Stunde bei Raumtemperatur lagern. Wie bei normalem Steak muss es von beiden Seiten in einer stark erhitzten Pfanne angebraten werden. Lassen Sie das Steak einige Minuten ruhen, damit es seinen vollen Geschmack entfalten kann. Dann steht dem einmaligen Geschmackserlebnis nichts mehr im Weg: Freuen Sie sich auf zartes Fleisch mit den vielfältigen Aromen und einem unbeschreiblichen Duft.

Unser Wagyu & KObe Beef Sortiment

Handelshof online GmbH & Co. KG | Geschäftsführer: Kai Patrick Merleker, Dr. Wilhelm von Moers | Viktoriastraße 26, 51149 Köln | Tel.: 0221 / 467 08 970